Steuerstrafrecht

Die Verletzung steuerlicher Erklärungspflichten zieht in Deutschland ernsthafte Folgen nach sich. Die verspätete oder gar die Nichterklärung von Einkünften oder Einkommensteilen ist strafbewährt. Insbesondere für Geschäftsführer von Gesellschaften droht die persönliche Inanspruchnahme für Verbindlichkeiten der Gesellschaft, wenn letztere kein hinreichendes Vermögen zur Tilgung der Steuerverbindlichkeiten aufweist.

Das Steuerstrafrecht findet zudem in einer Vielzahl von Außenprüfungen Anwendung, wenn Betriebsausgaben zu hoch erklärt wurden oder Einnahmen irrig nicht der zutreffenden Besteuerung unterworfen wurden, etwa bei grenzüberschreitenden Sachverhalten (z.B. § 13b UStG) und der damit einhergehenden ertrag- und umsatzsteuerlichen Bewertung.

Doch nicht nur der wirtschaftliche Aspekt ist im Steuerstrafrecht gefahrbehaftet. Im Falle einer Verurteilung oder eines Strafbefehls droht als mögliche Konsequenz, dass der Geschäftsführer als unzuverlässig gilt und daher die Befähigung, Geschäftsführer zu sein, entzogen werden kann.

Das Steuerstrafrecht ist weitumspannend und auch im privaten Bereich vielfach anzutreffen. Durchdachte Planungen und Strategien sind zur Meidung von strafrechtlichen Folgen unerlässlich.

  • Steuerhinterziehung
  • Leichtfertige Steuerverkürzung
  • Zollstraftaten
  • Steuerordnungswidrigkeiten